Sind Sie zukunftsfähig?

Future Skills.

Aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Ist Ihnen bewusst, was Ihnen und Ihrem Unternehmenfür eine erfolgreiche Zukunft fehlt?

Future Skills, besser gesagt: Zukunftsfähige Kompetenzen, die uns zeigen, welche Fähigkeiten es zu bedienen gilt, wenn man langfristig wirtschaftlichen Erfolg anstrebt. Sie bestehen aus Fähigkeiten, die neben den digitalen und hochautomatisierten Entwicklungen zu gern in den Hintergrund gerückt werden.

Die OECD beschreibt eine Fülle an future skills, welche für das kommende Jahrzehnt auch in der Arbeitswelt immer wichtiger werden.

Emotionale und soziale Kompetenzen, wie Respekt für das Gegenüber, Empathie im Team oder gar für die Arbeitskolleg*in, sind essenziell für ein stabiles Arbeitsumfeld. Die Fähigkeit mit einer offenen Haltung auch einmal kreativ an Probleme heranzugehen und den Arbeitstrott zu durchbrechen.

Ob Technologisierung oder Digitalisierung, viele Dynamiken ersetzen schrittweise zahlreiche Arbeitsplätze. Hieraus ergeben sich jedoch weitere, zukünftige Tätigkeitsbereiche. Beispielsweise haben diese weniger mit Fließbandarbeit zu tun, als mit einer Konzepterarbeitung im Team darüber, wie das Unternehmen am Puls der Zeit bleiben kann. Hier heißt es auch zu lernen, wie wir gemeinsam, in ganz neuen Dimensionen denken können.

Wie wir damit wettbewerbsfähig bleiben, lässt sich leicht ableiten: Flexibel sein und Zukunftsvisionen mit einer positiven Einstellung zum Neuen und vielleicht sogar in Richtung völlig Unbekannten zu spinnen. Neben all dem Vertrauen auf hoch komplexe Technologien, nicht zu vergessen, dass Menschen um sie herum Tag täglich dafür sorgen, dass diese funktionieren. Vielleicht müssen wir sogar lernen auch die Menschlichkeit unserer Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen wieder zu erkennen, denn streng genommen, sind diese einfach nicht zu ersetzen.

Manchmal sind heutzutage soziale und emotionale Kompetenzen einfach wichtiger. Sie sind wichtiger, um verantwortungsvoll und in einem menschlichen Miteinander gemeinsam in die Zukunft zu blicken, als die jahrzehntelang groß gefeierte, harte Arbeit an fachlichen Kompetenzen. Aber Vorsicht! Das heißt wirklich nicht, dass wir Fachkompetenz nicht brauchen! Wir sind sogar auf sie angewiesen.

Die Frage, die wir uns stellen ist jedoch die: Hinter welchen Fähigkeiten verstecken sich wirkliche Potenziale für die Zukunft? Müssen wir vielleicht einfach einen Blick darauf werfen, was für Potenziale bereits bestehen und uns fragen, wie wir diese anwenden können? Veraltet sind die ganz bestimmt nicht, aber sie sind häufig einfach in den Hintergrund gerückt – und das, obwohl sie doch eigentlich immer bedeutender werden.

Schlüsselbegriffe wie Empathie, Selbstreflexion, Kommunikationsfähigkeit und Respekt. So neu ist uns das nicht. Die Krux daran: Sie werden gerne überall anders gelebt. Was gilt es hier zu beachten und was dort? Mit welchen Kompetenzen kann ich wirklich anfangen in die Zukunft zu schauen und langfristig nicht nur auf dem Markt bestehen, sondern auch unternehmerisch erfolgreich sein?

Die OECD schreibt erneut: Soziale und emotionale Kompetenzen sind future skills. Sie haben nachweislich einen direkten Einfluss auf den beruflichen Erfolg unserer Mitarbeiter. Und wenn man nun mal ganz ehrlich zu sich ist, dann haben diese Kompetenzen damit auch absolute Relevanz für unsere Unternehmen.

„In fact, social and emotional skills can be equally – and in some cases even more – important as cognitive skills in determining future employment.“

(OECD conceptual learning framework – future skills 2030)

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